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Log-in zur Diätexpertin

gemueseDu bist interessiert an Adipositas, Hypertonie und Hyperurikämie? Und möchtest in die Welt von Sasha Walleczek und Alexa Iwan? Dann lies unseren Jobscan Diätologin, in dem uns Veronika Riegler einen Blick in ihren Arbeitsalltag gewährt.





SUMO: Was ist für dich das Besondere am Beruf Diätologin?

Veronika: Ich wollte immer einen abwechslungsreichen Job, indem ich viel mit Menschen zu tun habe. Seit meinen Volksschuljahren bin ich am Thema gesunde Ernährung interessiert und habe Freude daran, Menschen zu beraten. All diese Punkte und die Erkenntnis, dass Vorträge zu halten durchaus spannend und schön sein kann, zeigen mir, dass meine Berufswahl die richtige war.

SUMO: Wie schaut dein Werdegang aus?

Veronika: Mein Lebenslauf ist eigentlich ein sehr glatter, mir wurden keine größeren Steine in den Weg gelegt. Seit der Hauptschule war mir klar, ich möchte im Gesundheitswesen arbeiten. Den Vorschlag es mit Diätologie zu versuchen hat mir ein Wifi- Interessenstest gebracht. Danach besuchte ich die HLFS Sitzenberg für Land- und Ernährungswirtschaft. Diese bot mir die Grundlage für meinen späteren Beruf.  Als ich mein Maturzeugnis in Händen hielt, bewarb ich mich sofort für die FH-St. Pölten, Studienrichtung, schwer zu erraten, Diätologie. Ich hatte Glück und wahrscheinlich ein bisschen Können und wurde beim 1. Anlauf aufgenommen. Die Nichtaufnahme-Quote ist leider sehr hoch. Die 3 Jahre Studium an der FH waren intensiv aber sehr lehrreich und interessant.

SUMO: War es schwierig für dich nach der FH in einen Job einzusteigen?

Veronika: Mit dem druckfrischen Bachelor-Zeugnis verließen meine Studienkolleginnen und ich im September 2010 das FH-Gelände. Dass die Jobaussichten keine rosigen waren, Wirtschaftskrise und Sparmaßnahmen im Gesundheitsbereich sei Dank, wurde uns spätestens zu diesem Zeitpunkt bewusst(er). Für mich war das im September kein Problem. Ich plante noch eine kleine Südamerikareise vor meinem endgültigen Berufseinstieg und war erst ab Jänner auf Jobsuche.

Dies erwies sich als gute Entscheidung, denn selbst als ich braungebrannt wieder heimkehrte waren viele meiner Kolleginnen auf Jobsuche. Durch etwas Glück erfuhr ich, nach vielen Evidenz-Rückschreiben und einigen Absagen, von einer freien Stelle im schönen Bad Ischl und nach einem Vorstellungsgespräch inklusive Schnuppertag, hatte ich eine Zusage ab Mai eine Vollzeitstelle zu bekommen.

SUMO: Wo arbeitest du jetzt genau und wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?

Veronika: Ich arbeite in einem Herz-Rehabilitationszentrum der gewerblichen Wirtschaft. Das heißt bei uns erholen sich Personen nach einem Herzinfarkt oder anderen kardiologischen Problemen. Es ist ein sehr interessantes und spannendes Arbeitsfeld mit Schwerpunkten im Bereich Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), starkes Übergewicht (Adipositas), erhöhte Blutfette (Hyperlipidämie), Bluthochdruck (Hypertonie), erhöhter Harnsäurespiegel (Hyperurikämie) usw.

Mein Arbeitstag ist wie bereits erwähnt sehr vielschichtig. Einerseits machen wir natürlich viele Einzelberatungen, halten Ernährungsvorträge und intensive Schulungen, sogar ein gemeinsames Kochen mit den Patienten bieten wir an. Wir arbeiten aber auch mit der Küche und dem Servicepersonal zusammen, das heißt wir erstellen die Speisepläne für Patienten mit Allergien, Unverträglichkeiten usw. und kontrollieren die Essensausgabe. Ein weiterer Aufgabenbereich ist auf den Stationen. Dort werden sogenannte Ernährungstherapien durchgeführt. Wenn also jemand besondere Betreuung benötigt erstellen wir für solche Patienten ein eigenes Konzept. Also wie man unschwer erkennen kann langweilig wird es nie.

SUMO: Danke für das Gespräch!

Bild: www.1anzeigen.at

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