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Das grüne Herz Österreichs

Braeuner_Gruener_See_1Es ist schön, so patriotisch zu sein. Und noch viel schöner, immer wieder in die grüne Mark heimzukehren, nachdem man die Nase über den Tellerrand gestreckt hat. Darf ich mich vorstellen? Ich bin Steirerin und Wahl-St.Pöltnerin. Ich liebe es zu reisen. Mein Herz bleibt aber immer in der grünen Steiermark. Das Traumziel für Urlauber, die hungrig nach einem Tapetenwechsel sind.

Graz – die schönste Landeshauptstadt Österreichs

Der Uhrturm und das Kunsthaus sind weithin bekannt. Darüberhinaus bietet Graz aber noch viel mehr schöne Plätzchen zum Entspannen und Genießen. Wenn die Sonne scheint, sind Ausflüge auf den Schlossberg und die Murinsel in absolutes Muss. Ein Geheimtipp ist außerdem der Karmeliterplatz. Am Ende der Sporgasse im Zentrum gelegen, bietet er im Sommer viel Ruhe zum Relaxen und im Winter eine eigene Eislaufmöglichkeit.

Das Nachtleben darf selbstverständlich auch nicht zu kurz kommen: Zentrale Anlaufstelle im Univiertel ist der Kulturhauskeller, besser bekannt als Kultus. Von hier aus die Elisabethstraße entlang,finden sich für jeden Geschmack Locations zum Chillen oder Party machen. Wer es lieber gemütlicher angeht, erlebt in den Gassen rund ums Zentrum mit unzähligen Pubs und Cocktailbars ein einmaliges,zeitlosesFlair. Schon manch einer hat hier sein Herz an die Steiermark – und ihre Bewohnerinnen ;) – verloren. Mein persönlicher Tipp: Holt euch Kaffee aus dem Tribeka, ihr werdet nie mehr Kaffee von Starbucks haben wollen.

Grün soweit das Auge reicht

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Es muss nicht immer Irland sein. Auch die Steiermark wartet mit saftigen, grünen Hügeln und bewaldeten Berghängen auf. Angefangen vom Weststeirischen Hügelland, über die Bucklige Welt bis zu den höchsten Gipfeln der Steiermark in der Dachstein-Tauern-Region ist für jeden Wandergeschmack das Richtige dabei. Passt das Wetter in den Sommermonaten, lässt es sich hervorragend Jagd auf Eierschwammerl und Co machen. Wer die Pilze lieber Pilze sein lässt, kann auch einfach das Rauschen des Windes in den Baumwipfeln und das satte Grün rings herumgenießen.Wandertipp: Für geübte Wanderer gibt es einen Klettersteig auf den Trenchtling zum Edelweißboden. Das Plateau ist mit Edelweißen übersät und bietet eine weitläufige Aussicht bis zum Grünen See.

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Es lohnt sich auch im Winter vorbei zu kommen, denn schöne Schigebiete gibt es nicht nur in Tirol. Mein persönliches Lieblings-Schigebiet ist die 4-Berge-Schischaukel in Schladming. Fernab von glamourösem Pomp und russischen Touristen kann man hier mit einer Liftkarte bis ins Salzburgische hinein fahren. Die Sonne lässt sich hier gerne blicken und bringt das Schifahrerherz zum Lachen. Unberührter Pulverschnee verleitet zu ausgedehnten Ausflügen in die märchenhaft verschneite Landschaft. Die Rodelbahn sorgt dann für den nötigen Spaß, wenn dieSchier nicht mehr ganz so rund talwärts laufen.Waghalsigeren heizt der Zielhang des weltberühmten Nachtslaloms noch einmal ordentlich ein, bevor es zum wohlverdienten Après-Ski in die Tenne geht.

Lendbratl, Kernöleierspeiß und Buchteln - Kulinarische Besonderheiten

Wer in die Steiermark kommt, dem wird Eines sehr schnell auffallen: Gegessen wird hier sehr gerne und ausgiebig. An kulinarischen Köstlichkeiten mangelt es der Steiermark auf keinen Fall. Der Stolz auf das Kernöl ist über die Grenzen bekannt (und wohl auch gefürchtet).Vor allem in der Südsteiermark gibt es hervorragende Weine.Die Vielfalt zu verkosten funktioniert ganz einfach: Nahe der slowenischen Grenze führt eine Rundwanderung von Buschenschenke zu Buschenschenke. Das nächste Gläschen (oder auch Stamperl) ist hier nie weit und nebenbei genießt man auch noch die wunderschöne Weingegend. Ähnliche Wanderungen gibt es zu Hauf, die Steiermark hat ja auch genug Wein. Ein Besuch einer der zahlreichen Buschenschenken darf also auf keinen Fall fehlen (Buschenschenken sind urige Lokale ähnlich den Heurigen, die mit selbst hergestellten Jausen und Getränken aufwarten). Eine Besonderheit ist der Schilcher, der aber mit seinem herben, säuerlichen Geschmack nicht für jeden Gaumen geschaffen ist.Hierzulande erfreut er sich aber großer Beliebtheit.

Links: www.weinland-steiermark.at

Einfach mal die Seele baumeln lassen im Thermenland

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Natürlich gibt es auch in der Steiermark Regentage. Dies ist aber kein Grund um Trübsal zu blasen. Vor allem in der Region Oststeiermark entspringen viele heiße Quellen, die das steirische Thermenland zu einem einzigartigen Genuss machen. Vor Millionen von Jahren gab es hier eine Reihe von Vulkanen. Heute hat die gestresste Seele hier die Qual der Wahl, wenn es um’s Ausruhen und Entspannen geht. Im Land der Thermen ist es selbst eingefleischten Warmwasser-Genießern nicht möglich,alleQuellen durchzutesten. Ein Sprung ins warme Nass von Loipersdorf kann ruhig gewagt werden. Sie ist die größte und schönste der steirischen Thermen. Das Schaffelbad mit ausgedehnter Saunenlandschaft bietet alles, was das Herz begehrt.

Link: www.thermenland.at

Die Kinderstube der weißen Pferde...

Wer sich schon einmal gefragt hat, wo sich die Kinderstube der weltberühmten Lipizzaner befindet, der darf nicht in Wien in der spanischen Hofreitschule mit der Suche beginnen. Diese edlen, weißen Pferde sind waschechte Steirer. Im Bundesgestüt Piber werden sie als schwarze Fohlen geboren und verbringen ihre unbeschwerte Jugend auf den weststeirischen Almen. Vegetation und Gelände sorgen dafür, dass sie kräftige Beine bekommen und gesund heranwachsen. Wer die halbwüchsigen Hengste in ihren Grau- und Braun-Schattierungen bewundern möchte, wandert am Besten zum Alten Almhaus hinauf an. Hier gibt es flache Wanderwege, die unter anderem an den Sommerweiden der Lipizzaner-Junghengste vorbei führen.

... und das beste Bier

Wein ist nicht das einzige alkoholische Getränk, das sich in der Steiermark großer Beliebtheit erfreut. Ob Gösser, Puntigamer oder Murauer, bekannte Namen haben ihren Ursprung im Steirerland. Ob es das beste Bier ist, darüber lässt sich natürlich streiten. Wir Steirer haben es auf jeden Fall in unsere Herzen (und unsere Bäuche) geschlossen. Kein Wunder also, dass Manfred Deix dem typischen Steirer gern ein Wamperl ankreidet.

Schokoladenschlaraffenland

Zu guter Letzt ein unvergesslicher Tipp für Schleckermäulchen: Die Schokoladenmanufaktur Zotter in der Oststeiermark. Die ungewöhnlichen Kreationen von Sepp Zotter sind nicht nur Bio und Fairtrade, sondern vor allem Eines: Unheimlich lecker. Auf dem Weg durch die Manufaktur dürfen sich Besucher so lange Zeit lassen und so viel Schokolade schlemmen wie sie wollen. Ob Schokoladebrunnen, Trinkschokoladenseilbahn oder Running Chocolate – hinter jeder Biegung wartet eine süße Überraschung. Neu dazu gekommen ist außerdem ein essbarer Tiergarten. Hier können die Gäste ihr Essen bis an den Ursprung zurückverfolgen, denn Eier wachsen nicht im Karton.

Link: www.zotter.at (mit Onlineshop ;))

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Gusto bekommen? Dann auf in die Steiermark und genießen.

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