Spar-Tipps für Studierende
Text: Tanja Waculik | Sa 07. Apr 2012
Deine Geldbörse ist auf Diät und auch auf deinem Konto herrscht gähnende Leere? Dann bist du hier genau richtig: SUMO hat acht hilfreiche Tipps für dich, die dir das Sparen im Studenten-Alltag erleichtern.
Tipp 1: Spritpreise vergleichen
Speziell jene Studierende, die täglich mit dem Auto zur FH fahren, sind gezwungenermaßen Opfer der immensen Spritkosten. Da die Preise innerhalb eines Tages oft sehr unterschiedlich sein können, lohnt sich auf jeden Fall ein Vergleich. Dazu gibt es bereits diverse Smartphone-Apps wie Spritpreis Austria oder Sprit Spar, aber auch verschiedene Internetseiten wie beispielsweise Spritpreisrechner oder Spritbarometer, die die billigsten Tankstellen der Umgebung ausfindig machen.
Tipp 2: Fahrgemeinschaften
Vor allem Pendler können durch die Bildung von Fahrgemeinschaften regelmäßig einen erheblichen Betrag einsparen. Wenn Sprit- und eventuell anfällige Parkgebühren geteilt werden, ergibt das beispielsweise für Wien-St.Pölten-Pendler einen deutlichen Unterschied. Während die Spritkosten für die tägliche Fahrt nach Wien bzw. St. Pölten für eine Person sehr hoch ausfallen können, würde sich dieser Betrag mit drei dauerhaften Mitfahrern auf ein Viertel reduzieren. Teilen lohnt sich also. Für die Suche nach Fahrgemeinschaften bieten sich vor allem Websites wie Compano oder das Schwarze Brett am eCampus der FH St. Pölten an.
Tipp 3: Der Studentenausweis
An den passenden Orten eingesetzt, kann dein Studentenausweis zu einem wichtigen Schlüsselinstrument für Rabatte werden. Oftmals werden unter anderem in Schwimmbädern, Theatern, Museen oder Kinos günstigere Preise für Studierende angeboten. So zum Beispiel auch im St. Pöltner Cinema Paradiso oder im Hollywood Megaplex. Bevor du also für deine Freizeitaktivitäten teure Eintrittspreise zahlst, zeige deinen Studentenausweis und frag nach Vergünstigungen.
Tipp 4: Gratis Zeitung lesen
Wer sich täglich über das Weltgeschehen informieren will, muss sich dafür nicht unbedingt ein teures Zeitungsabo leisten. Viele österreichische Tageszeitungen, unter anderem der Standard, die Presse oder der Kurier, bieten kostenlose und unverbindliche Test-Abonnements an, die auf drei bis vier Wochen befristet sind. Außerdem bieten dieselben Zeitungen auch ermäßigte Studenten-Abos. Wer dennoch auf Dauer die kostenlose Variante vorzieht, kann auch diverse Hochschul-Bibliotheken zum Zeitung lesen nutzen. Hier liegen täglich die aktuellen Ausgaben diverser Tageszeitungen auf.
Tipp 5: Ausleihen statt kaufen
Lebst du auch inmitten vollgestopfter Bücher- oder DVD-Regale? Hast du dir denn schon einmal überlegt, wieviel Geld du da eigentlich in den Regalen stehen hast? Wer sich sämtliche Bücher, Filme und CDs, an denen er interessiert ist direkt kauft, lässt sich oft einiges an potentiell erspartem Geld durch die Lappen gehen. Da vor allem Bücher und Filme oftmals sowieso nur einmal gelesen bzw. angeschaut werden, wäre es wesentlich günstiger, sich diese für einen Bruchteil des Kaufpreises aus Bibliotheken oder Videotheken auszuleihen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Platz in den heimischen Regalen. Wem der Weg in die nächstgelegene Videothek zu mühsam ist, kann sich Filme auch ganz bequem und völlig legal via Internet von Anbietern wie beispielsweise Flimmit ausleihen. Auch für Leseratten gibt es virtuelle Alternativen zur Bibliothek, unter anderem die Ciando Library.
Tipp 6: Flohmarkt-Shopping
Manchen Käufen kann man einfach nicht widerstehen: Man sieht es, man will es, man muss es haben! Je nach Art des gewünschten Produkts kann es sich durchaus lohnen, das Internet nach gebrauchter und somit meist billigerer Ware zu durchforsten. Dazu bieten sich vor allem Internetseiten wie Ebay oder Willhaben an. Doch auch beim Kauf von Artikeln, die man im Neuzustand bevorzugt, sollte man nicht einfach blindlings drauf los shoppen. Ein gut recherchierter Preisvergleich, zum Beispiel durch Websites wie Geizhals, kann sich oft lohnen.
Tipp 7: Übersicht bewahren
Du gibst in puncto Sparen dein Bestes, aber trotzdem schreibt dein Konto rote Zahlen? Dann solltest du versuchen, einen Überblick über dein monatliches Einkommen und deine Ausgaben zu bewahren. Ein regelmäßiger Blick auf die Kontoauszüge und eine simple Excel-Tabelle oder ein Haushaltsbuch können hier schon eine große Hilfe sein.
Tipp 8: Nebenjob
Eine zusätzliche Verdienstquelle kann in so mancher finanzieller Krise eine große Stütze sein. Doch Achtung: Diverse Stipendien, Familienbeihilfe und andere Förderungen werden häufig nur gestattet, wenn der zusätzliche Verdienst eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Dazu solltest du dich bei den zuständigen Behörden erkundigen. Für die Suche nach Studentenjobs sind vor allem Websites wie Unijobs oder Jobwohnen empfehlenswert.
