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Mehr Sicherheit am PC

IT160.000 neue Computerviren werden täglich entdeckt. Dies führt dazu, dass die Sicherheitsrisiken von Heim-PCs, Laptops und Smartphones ins Unendliche steigen. Die Tipps der IT-Kolumne der 16. SUMO-Ausgabe, sowie weitere Informationen in diesem Artikel sollen dir dabei helfen, Sicherheitslücken auf deinem PC zu schließen.



1. Aktualisierungen für dein System

Sicherheitsupdates sind der erste Schutz vor Sicherheitslücken und werden sehr schnell nach dem Erkennen von Fehlern im Betriebssystem vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Microsoft bietet seinen Kunden beispielsweise jeden zweiten Dienstag im Monat Updates an. Oft ist dieser einfache Schutzmechanismus unwissend deaktiviert. Darum überprüfe, ob die automatischen Windows-Updates auf deinem Computer oder Notebook aktiviert sind.

Und so geht’s:

Unter Start – Systemsteuerungen findest du den Punkt „System und Sicherheit“. Wenn du das gefunden hast, klicke unter Windows Updates auf den Punkt „Automatische Windows Updates aktivieren oder deaktivieren“.

Die Einstellungen sollten dann ungefähr wie folgt aussehen:

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Klicke danach nochmals auf Start → Alle Programme → Windows Updates und das System wird automatisch alle Aktualisierungen herunterladen und installieren.

Nicht nur die Updates für das Betriebssystem tragen zum Schutz bei. Man sollte zudem auch noch Programme wie Adobe Reader, Firefox und Co stets aktuell halten.

Entweder wirst du rechtzeitig durch das Programm selbst auf Aktualisierungen hingewiesen, oder du wählst im Programmmenü unter Extras einen Punkt, damit du dies manuell ausführen kannst.

Auch sogenannte Plugins wie zum Beispiel vom Browser Firefox sind Angriffsvektoren, welche durch Schadsoftware ausgenutzt werden können. Diese Seite zeigt dir, welche Plugins eine Aktualisierung benötigen. Nur mit solchen Sicherheits-Patches kannst du einen Erstbefall verhindern.

2.      Sicher? Nicht ohne Virenschutz!

Täglich werden rund 60.000 neue Viren entdeckt. Aus diesem Grund ist ein Virenschutz auf jedem System ein muss. Kostenlose Versionen wie zum Beispiel „Avira Antivir“, „Microsoft Security Essentials“ oder „avast! Free Antivirus“ reichen oft schon aus, um das System ständig auf Viren, Trojaner et cetera zu überprüfen.

Wer etwas Geld für die Sicherheit des PC ausgeben möchte, kann auch auf kommerzielle Produkte wie „Norton Internet Security“, „Bitdefender Internet Security“ oder „Kaspersky Internet Security“ zurückgreifen. Die genannten Security Suiten sind derzeit Marktführer und können in einer 30-Tage Testversion ausprobiert werden. Erst dann muss man sich für einen Kauf entscheiden. Installiere auch du einen Virenschutz und ziehe somit den Schutzwall um deine Daten höher!

3.      „iPhone zu gewinnen“

Nicht jeder Link in E-Mails und vor allem auf Facebook ist sicher. Oft verbirgt sich hinter einem Link ein Virus oder ein Trojaner. Deshalb solltest du vorher nachdenken, ob es wirklich Sinn macht, auf einen unbekannten Link zu klicken. Für den Browser gibt es mittlerweile ein Add-On, das dies für dich überprüft. Solche Links werden meist von so genannten SPAM Robotern verteilt. Klickst du auf einen Link, wird ein Script (ein kleines Programm) ausgeführt, welches bspw. automatisch auf deiner Pinnwand postet und deinen Facebook-Freunden Nachrichten oder Chatnachrichten schickt.

Oft werden verlockende Titel wie „iPhone zu gewinnen“ oder "99% of people can’t watch this video more than 25 seconds" verwendet, damit die User auf einen Link klicken. Mit dieser Problematik hat sich eine Internetagentur intensiv beschäftigt und eine Plattform, „Mimikama – Zuerst denken, dann Klicken“, eingerichtet, auf der man über solche Fälle nachlesen kann.

4.      Offline-Viren – gibt es so etwas?

„Hast du einen USB-Stick für mich?“ – diese Frage kann schon bald das Ende deines Betriebssystems sein, denn auch durch Speichermedien kann der Laptop von Viren befallen werden. Die Autorun-Funktion startet nämlich beim Anstecken an den PC automatisch Programme vom USB-Stick oder einer CD – ohne dass man es merkt. Diese Funktion kann auch automatisch Viren oder Trojaner installieren und so den PC schädigen.

Und so geht das Abschalten:

Klicke auf  Systemsteuerungen → Hardware und Sound → Automatische Wiedergabe. Dort nimmst du das Häkchen bei „Automatische Wiedergabe für alle Geräte und Medien verwenden“ weg und speicherst es. Schon kann dir kein Schädling mehr über den USB-Stick auf deinen PC gelangen, ohne dass du es vorher bemerkt hast.

Weitere Links, die dir helfen, deinen PC sicherer zu machen:

Mehr Sicherheit am PC – Blog von Patrick Riedl

Microsoft Windows Update Check

Avira Antivir

Microsoft Security Essentials

avast! Free Antivirus

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