Hey Google, dieser Artikel ist von mir!
Text: Iris Kienböck | Mo 25. Jun 2012
Du hast einen Blog? Du schreibst Artikel für eine Website? Mit dem Google Authorship Markup sehen User sofort, dass der neueste Beitrag in den Google-Suchergebnissen von dir stammt. SUMO erklärt, was dahinter steckt und wie das neue Autorenfeature funktioniert.
Seit Anfang April sind sie nun auch in den Suchergebnissen der deutschen Version von Google zu finden: Einträge mit Foto und Namen des Autors. Klingt gut? Ist es auch. Das Ziel dieser neuen Darstellung ist vor allem, die „Echtheit“ des Autors zu verifizieren, um Originalinhalte von Plagiaten unterscheiden zu können. Das Ganze nennt sich „Claim Your Content“ und hat auch noch einen schönen Nebeneffekt: Die Vertrauenswürdigkeit wird erhöht und auf diese Weise (im besten Fall) auch die Zahl der Nutzer einer Website.
Wie funktioniert Google Authorship?

Die Implementierung dieser Urheberinformation in den Suchergebnissen ist relativ einfach. Es muss eine zweiseitige Verbindung hergestellt werden – mit dem Google+ Profil auf der einen und der Website oder dem Blog auf der anderen Seite. Dazu wird zuerst ein Google+ Profil eingerichtet und im Profil unter „Macht mit bei“ die URL der Website eingegeben.
Der etwas schwierigere Teil ist die Anpassung der Website bzw. des Blogs. Hier muss ein HTML-Tag eingefügt werden, nämlich rel=“author“. Dies kann für jeden Artikel einzeln oder für ein Autorenprofil gemacht werden. Bei Letzterem sollten alle Artikel eines Autors mithilfe des Tags rel=“author“ zu diesem Profil verweisen. Danach wird einfach das Autorenprofil mit Hilfe von rel=“me“ zum Google+ Profil verlinkt.
Eine genaue Anleitung mit allen Informationen rund um Google Authorship findest du in leicht verständlichem Englisch im folgenden Video:
Zu kompliziert? Es geht auch einfacher.
Noch einfacher wird es, wenn du WordPress für deinen Blog verwendest. Der Bloganbieter stellt nämlich ein Widget zur Verfügung, das die Verknüpfung automatisch vornimmt.
Alternativ kann auch ein Google+ Button auf der Website eingebaut werden. Nach Eingabe der Profil-ID (Teil der URL des Google+ Profils) wird der Button als Vorschau angezeigt und der passende HTML-Code steht zum Kopieren zur Verfügung.
Hat die Verknüpfung auch wirklich funktioniert?
Google bietet ein Tool, mit dem jeder testen kann, ob die Einbindung des Authorship Markups auch wirklich funktioniert hat. Dieses nennt sich Rich Snippets Testing Tool. Einfach die URL eingeben und schon wird ein Beispielergebnis angezeigt mit der Information, ob die Verknüpfung ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
von Iris Kienböck
Bildquelle (Google) : warrantedarrest
Restliche Bilder von Iris Kienböck
