
Are you smart without your phone?
Text: Sebastian Lemp | Di 20. Dez 2011
Was passiert, wenn dein Smartphone von der einen auf die andere Sekunde nicht mehr funktioniert? Im Text erfährst du, wie es mir dabei ergangen ist. Für mich stellt sich nun folgende Frage: „Wie wichtig ist ein Smartphone für den modernen Studenten?“
Plötzlich ohne Smartphone
Sonntagnachmittag, ich versuche einen Freund anzurufen. Plötzlich kein Empfang mehr, mein Smartphone stürzt ab und lässt sich nicht mehr hochfahren. Nachdem ich mir ein altes verstaubtes Handy als vorübergehenden Ersatz besorgt und die SIM-Karte eingelegt habe, kann ich wenigstens wieder telefonieren. Aber wie überlebe ich die Woche ohne Smartphone? Wie korrdiniere ich meine Termine? Und vor allem? Wie bin ich erreichbar, bis ich mein hoffentlich internetfähiges Leihhandy mit Android-Betriebssystem bekomme.
Die Woche beginnt ganz normal. Ich bin natürlich wie jeden Montag fünf Minuten zu spät dran und der Englischunterricht hat bereits begonnen. Aber in welchem Seminarraum? Einfach kurz am Handy nachsehen – oder auch nicht, wie in meinem Fall. Nach zehnminütiger Odyssee durch das FH-Gebäude erhalte ich die rettende Kurznachricht: „Seminarraum 1.08“. Bis auf die Verspätung also noch mal gut gegangen ohne Smartphone.
Im Alltag fehlt Organisation
Bei der ersten Vorlesung am Nachmittag fehlt das geliebte Mobiltelefon dann aber doch. Normalerweise dient das Handy für kleinere Notizen und für Eintragung im Kalender, also kurz gesagt zur Organisation. Unorganisiert zu sein, ist für mich eines der unangenehmsten Gefühle, die ich kenne. Aber nicht nur die fehlende Organisation nervt. Gegen Ende wird die Vorlesung natürlich sehr anstrengend und man würde sein Smartphone benötigen, um ganz kurz eine Pause einzulegen und fünf Minuten im Internet zu surfen. Für mich auch völlig ungewohnt, dass einem die fachhochschulrelevanten E-Mails nicht direkt ans Handy geschickt werden und man diese erst am Abend abrufen kann. Wobei wir wieder bei dem Gefühl der „Unorganisiertheit“ und dem „Nicht-erreichbar-sein“ wären.
Nach dieser Woche war mir klar, dass das Studentenleben ohne Smartphone um einiges schwieriger ist und die Vorlesungen ohne kurze „Internetpausen“ auch wesentlich anstrengender sind.
Smartphones nicht notwendig?
Zu diesem Thema habe ich auch zwei meiner Mitstudierenden befragt. Der „Old-School-Handynutzer“ Stefan meint, dass er aufgrund der höheren Kosten und niedrigeren Akkulaufzeiten nicht auf ein Smartphone umsteigen will. Er ist aber dennoch auf der Suche nach einem solchen. Schließlich bietet es viele Vorteile wie mobiles Internet und nützliche Apps. Stefan ist der Meinung, es gibt inzwischen recht günstige Verträge, dabei muss er allerdings für ein gutes Smartphone mindestens 200 Euro bezahlen. Beim Studieren sieht er eher das Problem der Ablenkung durch Facebook oder Spiele, eine Hilfe könnte das Gerät seiner Ansicht nach nur beim Zugriff auf den Onlinestundenplan oder beim Checken von Mails sein.
Nützlichkeit von Smartphones

Philip, stolzer Besitzer eines Samsung Galaxy SII, meint, dass ein Smartphone ein kleines Wunderding ist, das die Funktionen von vielen Geräten kombiniert. Die Applikationen und mobiles Internet erleichtern sein Leben. Der wichtigste Vorteil für ihn ist, dass er kostenlos mit seiner Familie kommunizieren kann.
Dabei helfen ihm die beiden Apps WhatsApp und skype. Beim Studium ist ein Smartphone laut Philip unabdingbar, man bleibt up-to-date und kann überall Mails checken. Das Handy dient seiner Meinung nach auch als Erinnerung für unerledigte Arbeiten und zum PDF-Lesen bei langen Zug- oder Autofahrten.
Auch in Zukunft wichtig
Natürlich kommt man auch ohne Smartphone zurecht, diese nützlichen Mobile Devices stellen jedoch im Alltag eines Studierenden eine große Hilfe dar und können diesem zum Überprüfen von Mails, E-Learning oder für kurze Onlinerecherchen dienen. Auch in Zukunft werden portable Multimediageräte wie Smartphones oder Tablets immer wichtiger werden und durch viele neue Funktionen das Studentenleben komfortabler und interessanter gestalten.
von Sebastian Lemp
Bilder: Wikipedia
