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Chillout-Lounge

UAF – 3 Tage wach - der Nachbericht

daphne4Am letzten Tag des UAF Festivals hieß es für die zahlreichen Besucher Abschied nehmen von drei unvergesslichen Tagen voller Sonnenschein, nächtlichen Erfrischungen im See, flashigen Visuals und vielem mehr - alles untermalt mit elektronischer Musik von den besten DJs der Welt!

 


Donnerstag

Im Nachhinein betrachtet war Donnerstagabend noch der „ruhigste“ Tag des UAF bei der geringsten Besucherzahl. Taschen und Kleidung sollten noch nicht so stark kontrolliert werden wie an den darauffolgenden Tagen.  Acts wie Etepetete, Zedd, Dumme Jungs, Disaszt  und natürlich Sub Focus sorgten für große Vorfreude auf die folgenden Tage und Nächte. Speziell bei Sub Focus schien es als würde die Menschenmasse eins mit der Musik werden: Jedem einzelnem Besucher tropfte der Schweiß vom Körper in der heißen D’n’B Stage. Einander gegenseitig die Getränke überzugießen, war ein verzweifelter Versuch sich abzukühlen. Denn dieses kurze Gefühl der Erfrischung wurde gleich durch die tobende, tanzende Menge mit heißen Körper dicht an dicht, erstickt.  Danach war klar: Nur ein abschließendes Schwimmen im See wird die ersehnte Abkühlung bringen.

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Am Freitag öffnete auch endlich die Main Stage ihre Pforten mit ihrem ersten Act den Totally Enormous Extinct Dinosaurs, die leider als großer Act schon um 15 Uhr angesetzt waren, während die meisten Besucher sich noch vom Vortag am See ausruhten. Weitere große Artists wie Oliver Koletzki, Turntable-Rocker, Nero, Paul Kalkbrenner und Skrillex, für viele die Krönung, allesamt auf der Main Stage, nahmen vielen Festivalbesuchern die Entscheidung ab zu welcher Bühne sie gehen sollten. So blieben viele von Anfang bis Ende auf der Main Stage. Auf der 2nd Stage heizten Stephan Bodzin und Umek  bei atemberaubenden Visuals noch ordentlich ein.

Samstag


Auch der Samstag begann sehr früh musikalisch bei vielen Besuchern: Um 14:30 auf der Mainstage mit Tim Anderson. Darauffolgend kam Deichkind und bot keine Überraschungen im Vergleich zu früheren Auftritten. Jedoch stellte Richie Hawtin auf der  Red Bull Academy Stage sein Können unter Beweis und war für viele ein Pflichttermin. Im Anschluss an Justice war perfekt geplant auf der 2nd Stage Moonbootica zu hören.

Auf der D’n’B Stage legten High Contrast und Netsky als welche der letzten Acts auf. Die Menschen ließen sich durch die Hitze nicht abschrecken und tanzten bis in die frühen Morgenstunden weiter. Denjenigen, denen die Hitze zu viel war, gingen zur 2nd Stage zu Pola Riot. Dort wurde das Tanzen bei kühler Luft und einem größeren Raum um sich erträglich. Für viele hieß es danach ein letztes Mal in den See hüpfen um sich abschließend im Zelt kurz auszuruhen. Länger als ein bis zwei Stunden Schlaf war ohnehin nicht möglich, da das Zelt bereits um sieben Uhr früh derartig überhitzt war, dass schlafen schier unmöglich wurde.

Sonntag

Am Sonntag wurden in der prallen Sonne das Zelt eingepackt, das restliche verstreute Hab und Gut gesucht und die schlecht gewordenen Lebensmittel weggeworfen. Für die, die noch nicht genug hatten, hieß es ein allerletztes Mal: Ab in den See! Wer sich duschen gehen wollte hatte Pech, denn es gab kein fließendes Wasser mehr. Auch eine erfrischende Dose Cola blieb aus, denn die Zelte, die Essen und Trinken verkauften, hatten keine antialkoholischen Getränke mehr. Deswegen bedeutete dies für die meisten ein verfrühtes Adé und ab zum Supermarkt am Grazer Bahnhof, der auch Sonntags offen hat.


Alles in allem war das Urban Art Forms Festival ein atemberaubendes Erlebnis für jedermann. SUMO freut sich schon kommendes Jahr wieder für euch berichten zu dürfen!

von Daphne Seiwald

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